Die Backstreet Boys sind zurück – in Düsseldorf

Die erfolgreichste Boyband der Welt ist zurück: Mit „Into the Millennium - Homecoming: Live in Germany“ feiern die Backstreet Boys an zehn Terminen mit rund 450.000 Fans. Gestern war der Auftakt.

Schon vor dem Konzert ist es eine besondere Stimmung rund um die Merkur Spiel-Arena in Düsseldorf: Tausende Fans aus der ganzen Welt strömten zum Eröffnungskonzert am Freitagabend. Der Dresscode wurde vorab von den Backstreet Boys bestimmt: Weiß war die Farbe des Abends. Und nahezu alle haben sich in die entsprechende Garderobe geworfen.

Homecoming – Live in Germany

Punkt 20:05 Uhr war es dann soweit: Die Backstreet Boys schwebten von der über 32 Meter hohen Bühne herunter. Die an den Füßen geschnallten Boards erinnert nicht nur an die Hoverboards aus dem Film „Zurück in die Zukunft“, sondern auch ganz klar an ihre Millennium-Tour von 1999. Damals schwebten sie zur Melodie von „Star Wars“ auf die Mittelbühne. Sowieso gab es insgesamt sehr viele Parallelen zur damaligen Tour. Eingefleischte Fans von damals waren auch gestern Abend in der Arena und entdeckten die vielen Hinweise.

Dass Bands wie die Backstreet Boys nicht mehr auf Tour durch die Länder und Städte gehen, ist leider ein Trend, der in den vergangenen Jahren zugenommen hat. In Düsseldorf kamen daher auch viele ausländische Gäste zum Auftakt der Konzertreihe. Es sind die einzigen Konzerte der Backstreet Boys in Europa in diesem Jahr. Neben ihrer Residency in Las Vegas ist es aktuell die einzige Möglichkeit die Boygroup live zu erleben.

Die angereisten Fans wurden nicht enttäuscht. Das Konzert ist ein Best-of ihrer größten Hits mit einer gigantischen Show. Da mag man auch die teilweise nicht allzu gute Akustik am Auftaktabend verschmerzen. Neben „Larger Than Life“, „The Call“ oder natürlich „Backstreet‘s Back“ hatten die fünf Amerikaner auch alle bekannten Balladen im Gepäck. Aber auch diverse Überraschungen im Showverlauf, die wir hier nicht verraten.

Partymeile Düsseldorf

In Düsseldorf hat man allerdings nicht ganz das Potential von Konzerten erkannt. Am Stadion selbst gab es keinerlei weitere Verpflegung nach dem Konzert weit und breit. Zwar wurden die Verkaufstresen im Stadion wie üblich geschlossen, doch rund um das Stadion selbst nutzte man, wie in anderen Städten, die vorhandene Kaufkraft nicht. Trotzdem hat sich immerhin die Altstadt von Düsseldorf auf die 450.000 Gäste eingestellt: Die Innenstadt wird zur After-Show-Partymeile. Große Banner über der Straße zeugen von dem Ereignis, aus den Bars ertönt die Musik – und aufgrund der weißen Kleidung finden die Fans zueinander.

Es war der erste von insgesamt zehn großen Stadionkonzerten in Düsseldorf. Bereits heute folgt das zweite Konzert. Unsere Tipps werden auch dann weiterhelfen. Dabei wird es vermutlich noch voller in der Stadt, denn gleichzeitig findet im PSD Bank Dome das Konzert der Pussycat Dolls statt.