Soundcheck Festival: Große Abschlussparty in Göttingen

Das NDR2 Soundcheck Festival hat Göttingen drei Tage lang zur Musikhauptstadt des Nordens gemacht. Beim großen Abschlusskonzert in der Lokhalle gaben sich ein Star nach dem nächsten das Mikrofon in die Hand. Im nächsten Jahr wird es weitergehen.

Am Donnerstag Abend ging es beim Auftaktkonzert mit Jan Delay in der Stadthalle Göttingen los. Es folgten Schlag auf Schlag Konzerte in der ganzen Stadt und an teilweise ungewöhnlichen Orten: Das NDR2 Soundcheck Festival gastierte zum dritten Mal in der Universitätsstadt. Ob London Grammar, Amaerican Authors oder Family of the Year – das Programm hatte eine Menge zu bieten. Das große Abschlusskonzert fand in der Lokhalle Göttingen statt.

NDR2 Programmchef Torsten Engel

NDR2 Programmchef Torsten Engel

 

Vorab wurde eine Bilanz des Festivals gezogen. Insgesamt kamen in diesem Jahr 12.000 Zuschauer zu den Konzerten. Vor der City Stage auf dem Albaniplatz versammelten sich noch einmal rund 15.000 Gäste. Großartige, frische Künstler präsentierten sich. NDR2 Programmchef Torsten Engel prognostizierte zudem die „Geburt eines Weltstars“ – Sam Smith. Zusätzlich wurde bereits vor dem letzten Konzert eine Rückkehr nach Göttingen bekannt gegeben: Vom 12.-14. September 2015 wird das vierte Soundcheck Festival stattfinden. „Wir kommen wieder“, so Engel.

Anschließend ging es dann mit einem großen Countdown in der Halle und der Live-Übertragung ins Radio mit Glasperlenspiel los: Die NDR2 Moderatoren Ilka Petersen und Holger Ponik führten als Gastgeber durchs Programm und interviewten in den Umbauphasen die Stars in ihrer Lounge. An dieser Stelle möchten wir unseren Respekt für die gesamte Bühnencrew aussprechen. Selten gab es so kurze Umbauphasen. Ein erstes Highlight lieferten Jupiter Jones ab. Der neue Frontmann Sven Lauer ließ sich mit einem Surfbrett während des Songs „Immerfürimmer“ vom Publikum über die Menge tragen.

Jupiter Jones mit neuem Frontmann Sven Lauer

Jupiter Jones mit neuem Frontmann Sven Lauer

 

Wie schon in Hannover und Soltau überzeugte anschließend Andreas Bourani auch in Göttingen. Ein zweites Highlight für das Publikum war zweifelsohne die Sommer-Hymne „Auf uns“, bei der Andreas Bourani zu den ersten Reihen ging und sichtlich Spaß daran hatte, gemeinsam mit den Fans zu feiern. Weiter ging es mit Juli, die sich nach einer Pause wieder zusammen getan haben und vorgestern ihre neue Single veröffentlichten, mit der sie an die Erfolge „Insel“ anknüpfen möchten. Zur Verstärkung holten sie Alexander Madsen zu sich.

Das Finale vom Final-Konzert wurde durch Mark Forster eingeläutet. Er nahm die gesamte Bühne für sich ein, begeisterte das Publikum und lieferte eine Show ab, nach der eine überschwängliche Stimmung herrschte. Bei seinem letzten Song „Au revoir“ (Hier geht es zur WM-Version) vermisste man zunächst Sido, der den Abschluss des Abends bildete. Doch das sollte sich noch ändern …

Mark Forster in der Lounge mit Ilka Petersen und Holger Ponik

Mark Forster in der Lounge mit Ilka Petersen und Holger Ponik

 

Zunächst eher unspektakulär betrat Sido die Bühne. Das stark gemischte Publikum fremdelte zunächst mit dem Künstler. Wie auch Sido bemerkte, werden seine Songs wahrscheinlich nicht allzu häufig auf dem gastgebenden Radiosender gespielt. Doch das änderte sich, als gewohntere Radio-Klänge wie zum Beispiel „Liebe“ gespielt wurden. Das letzte große Highlight war der Moment, in dem Mark Forster auf die Bühne zurückkehrte und zusammen mit Sido „Einer dieser Steine“ performten. Doch damit nicht genug: Das fehlende Duett zu „Au revoir“ wurde nachgeliefert und bildete den Abschluss dieses großartigen Konzerts.

Ein kleiner Tipp: Schaltet am Montag Abend ab 18 Uhr das StadtRadio Göttingen auf der 107,1 ein. Interviews, Infos und vieles mehr in der Mann-O-Mann Radio Show.

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